Immer noch im Ungewissen darüber ob wir nun antreten würden oder nicht fanden wir uns gegen 10 Uhr und frühstückslos im Clark Athletic Center ein, wo sich schon fast das ganze Team versammelt hatte und dem Pool sowie der Turnhalle, wo sich die Fans versammelten, der letzte Feinschliff verpasst wurde.
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| Motvationsschreiben von Christa |
Obwohl wir immer noch keine Ahnung hatten was später passieren würde, dehnten und wärmten wir uns mit den anderen auf und schwammen noch ein paar Längen, bevor es endlich was zu essen gab. Gegen ein Uhr kamen dann die anderen Mannschaften von diversen New Yorker Colleges, unter anderem Mount St. Mary, Maritime, Purchase, Mount St. Vincent's ..., sodass der Poolbereich bald mit Menschen in Badeanzügen und Badehosen gefüllt war und durch die passende Hintergrundmusik bald Stimmung aufkam.
| Warm up |
Um 2 Uhr ging es dann los - nachdem wir der Stimme einer jungen Studentin gelauscht hatten, die die amerikanische Nationalhymne zum Besten gab, fiel der Startschuss für das erste Rennen. Durch die vielen Teilnehmer gab es für fast alle Events mehrere Durchgänge, sodass insgesamt 82 Mal die Stimme der Ansagerin ertönte und wir einem "TAKE YOUR MARK" lauschen durften.
Die Zeit bis zu unserem "Vielleicht-Auftritt" vertrieben wir uns mit unseren Teammitgliedern, feuerten unsere Kollegen an und genossen die gute Stimmung. Gegen 4 Uhr war es dann soweit - das Rennen das wir schwimmen sollten/könnten/wollten war an der Reihe. Mittlerweile hatten wir die Hoffnung beinahe aufgegeben und wurden schon von unseren Teamkolleginnen getröstet, als unser Coach sagte das es doch möglich sei - und das 10 Sekunden vor dem Start. ;)
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| Lady Panthers |
Also rissen wir uns die Kleider vom Leib, setzten wir unser Badehauben und Schwimmbrillen so schnell auf wie noch nie zuvor, sprangen förmlich auf den Startblock und wenige Sekunden weiter ins Wasser.
Im Bewusstsein darüber das wir, die gerade mal eine Woche im Schwimmteam und zwei Wochen in den Vereinigten Staaten waren, die Ehre hatten und für ein amerikanisches College bei den Schwimmmeisterschaften antraten, gaben wir unser Bestes um dieser Ehre auch gerecht zu werden.
Mit Erfolg - aufgeputscht durch all das Adrenalin konnten wir unsere Zeit gegenüber Mittwoch nochmal verbessern und erreichten in unserem Durchgang die Plätze 1 und 2 und wurden von jubelnden Teamkollegen und einem stolzen Coach aus dem Wasser geholt ;)
| Coach Siggy and the Austrians |
Die Rennen gingen weiter bis halb 9, und auch wenn es nach 6,5h nicht mehr ganz so spannend ist wie am Anfang verging die Zeit trotzdem schnell, da wir mit Essen, Spaß haben und Anfeuern genug zu tun hatten.
Das letzte Rennen, das 400 Yard Freestyle Relay der Männer, brachte den Raum nochmal zum Kochen, und unsere Mannschaft erschwamm den hervorragenden zweiten Platz - einer der Schwimmer schaffte es sogar einen der Championship Rekorde zu bringen.
Im Anschluss daran durfte auch unser Coach das Wasser testen, wenn auch eher unfreiwillig und mit dem iPhone in der Hosentasche, was vielleicht nicht ganz so klug war, aber er war in solcher Euphorie dass das seine in keinster Weise trüben konnte ;)
Nachdem wir nach über 10 Stunden endlich unsere Badeanzüge ausziehen konnten, ging es auch schon weiter mit der Siegerehrung bzw. dem Pizzaessen - wir freuten uns auf beides in gleicher Weise ;)
Nachdem Coach Siggy den Award "Coach of the year" erhalten hatte und unsere männlichen Teamkollegen für ihre herausragenden Leistungen gelobt worden waren verließen uns die gegnerischen Mannschaften, und wir kehrten zum Pool zurück um unter uns zu feiern.
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| Belohnungskuchen |
Viele leckere Kuchenstücke später und nach einigen unfreiwilligen Sprüngen ins Wasser und dadurch ausgelösten Bissattacken (:D) fragten wir uns, wie der Abend weitergehen würde, immerhin war es erst knapp 10 Uhr und ans nach Hause gehen war nicht zu denken.
Da kam auch schon eine Einladung von Christa, dem Captain unseres Frauenteams, zu einer Party im Zimmer ihres Freundes Morgan, der auch im Schwimmteam ist.
Also folgten wir den beiden zu den alten Dorms, die neben dem Academic Village sind und sich um einiges besser zum Partymachen eignen als die neuen Dorms, wo wir beherbergt sind. ;)
Morgans Zimmer wurde zum Glück nur von ihm bewohnt, sodass wir vier sowie Kate und Stephen die später kamen genug Platz zum Tanzen und Partymachen hatten. ;)
Die Partynacht war lang, toll, lustig, spannend, ereignisreich, interessant, aufklärend (:D)... - um es in einem Wort zu sagen - LEGENDARY!
| Kate, Christa und wir |



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